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Mittwoch, 18. Mai 2016

Lightroom 6 lädt plötzlich keine Fotobücher mehr nach Blurb

Scheinbar gibt es ein Problemchen mit der Voreinstellungsdatei, wenn man Lightroom aktualisiert. Das Blurb-Fotobuchmodul funktioniert zwar einwandfrei, aber beim Hochladen passiert einfach nichts.
Es hilft hier die Zeilen mit
["pw_pw_com.adobe.lightroom.layout.blurb_blurb_accounts_generic_username"]
und
LayoutModule_blurbUsername
zu entfernen und Lightroom zu starten. Beim Upload sollte man nun wider nach seinen Benutzerdaten für Blurb gefragt werden. Die Voreinstellungsdatei befindet sich in
%appdata%\Adobe\Lightroom\Preferences\Lightroom 6 Preferences.agprefs

Samstag, 25. Juli 2015

Plitvicer Seen


Der Nationalpark "Plitvička jezera" ist auf jeden Fall einen Besuch Wert, nur sollte man am besten gleich eine Woche einplanen, falls man vor hat zu fotografieren. Die Seen kann man zwar auch in einem Tag abklappern, dann muss man aber ganz schön zackig unterwegs sein und man sollte nicht am Wochenende gehen, denn dann heißt es Anstehen. Außerdem ist das Wetter ja nicht unbedingt jeden Tag gleich gut. Der Tageseintritt von ca 25 € beinhaltet beliebiges Einsteigen in den Bus und unbegrenzten Gebrauch der Fähren. Es gibt nämlich drei Einstiegspunkte die zwar natürlich auch alle zu Fuß erreichbar sind, aber das will man sich nicht jedesmal geben. Wer in einem der nahegelegenen Hotels übernachtet, kann evtl. mit einer Verlängerung der Eintrittskarte rechnen. Ich musste für die Dauer meines Aufenthaltes jedenfalls nur einmal Eintritt bezahlen.

Die meiste Zeit geht man auf solchen
Holzpfaden, die auch direkt im
Wasser stehen. Man gelangt
also direkt an das "Gesehehen"
Ein Spaziergang am See ist ebenso
lohnenwert, wie ein Fotoausflug.

Zahlreiche Fähren verbinden drei Punkte am
mittleren See, damit man schnell
zu den unteren oder oberen Seen
gelangen kann. Eine Seeumrundung ist
hier auch möglich, bietet aber wenig zu sehen.
Wochentags findet man zur richtigen Uhrzeit leere
Pfade vor. Am Wochenende und untertags sind
keine zehn Meter Luft zwischen den
Besuchergruppen, welche massenweise auftreten.

Am Wegrand, was so gut wie immer gleichzeitig das Seeufer ist, tummeln sich
unzählige Fische, die wohl noch nie einen Angelhaken gesehen haben.
Und ja, das Wasser leuchtet wirklich so, wenn das Wetter passt.

Man kann die Gegend zwar auch "nur" zum Wandern oder zum Spazieren am See und oder im Wald gebrauchen, aber es schafft kaum jemand, nicht die Fotografiermaschin zu zücken. Da es aber auch tatsächlich Wanderwege gibt, die nicht direkt am Wasser liegen, kann man auf einen Tag für andere Sehenswürdigkeiten hernehmen.















Montag, 27. April 2015

Shuttercount: Anzahl der Auslösungen der eigenen DSLR ermitteln

Will man wissen, wie "verbraucht" die eigene oder gebraucht erworbene Kamera in Wirklichkeit ist, kann man sich beispielsweise mit der Seite www.camerashuttercount.com anhand eines hochgeladenen Bildes anzeigen lassen, wieviele Fotos mit der für das Bild zuständigen Cam geschossen wurden und auch wieviel Prozent der voraussichtlichen Lebensdauer des Knipsomaten aufgebraucht sind.

Natürlich sollte auch jeder gängige EXIF-Viewer in der Lage sein, die gewünschte Zahl zu ermitteln, allerdings muss man da etwas suchen und je nach Kameramodell auch wissen, wie der Eintrag heißt. Bei Nikon sollte es "Total pictures" oder "Shutter Count" sein und bei Canon sucht man am besten nach "Image Number".

Da ich gerne IrfanView verwende, hier ein Screenshot des entsprechenden Infofensters für ein Foto aus einer D300s:
Wieviele Auslösungen der eigene Kameraverschluss aushält, muss man dann wohl in den technischen Daten des jeweiligen Modells suchen.

Donnerstag, 1. Januar 2015

Alles Gute im neuen Jahr

Für das Fotografieren eines Feuerwerks gibt es genügend Workshops und Howtos, sodass ich mir hier weitere Einzelheiten erspare. Am Ende kommt es ohnehin eher darauf an, was man selbst erreichen will. Vielleicht möchte man etwas von der Umgebung auf dem Foto haben, vielleicht bevorzugt man aber auch nur eine Leuchtspur auf schwarzem Hintergrund. Sofern man in RAW fotografiert, kann man hier im Nachhinein das meiste nach seinen Wünschen anpassen.
Neben vielen Bildern mit verschiedenen Belichtungszeiten ist wohl der richtige Standort das wichtigste. Befindet man sich beispielsweise dort, wo die Raketen gezündet werden, hat man mit freiem Auge zwar das beste Bild, für die Kamera werden die Figuren aber selbst bei 16mm Brennweite (am Crop) zu groß. Also besser etwas abseits bleiben.

Eines möchte ich aber noch loswerden: Da die Lichtverhältnisse bei einem Feuerwerk nie konstant sind, gibt es auch keine Allheileinstellung für gute Bilder, man muss einfach oft genug den Auslöser quälen.

1,0s - f 6.3 - ISO 400 - 58mm (87mm) - D300s
1,3s - f 8.0 - ISO 640 - 58mm (87mm) - D300s
1,0s - f 6.3 - ISO 400 - 58mm (87mm) - D300s
1,0s - f 6.3 - ISO 400 - 58mm (87mm) - D300s
1,0s - f6.3 - ISO 400 - 58mm (87mm) - D300s
Heuer haben die Meraner beim Feuerwerk leider etwas gespart, es war nicht nur kürzer als sonst, es fehlten auch zahlreiche tolle Figuren. So war die Bildausbeute etwas spährlich.

Sonntag, 31. August 2014

Neulich in Caorle

War vor kurzem für ein verlängertes Wochenende in Caorle und man glaubt es kaum, aber es gab tatsächlich etwas Sonne zu begutachten. Andere Teile Italiens wurden ja regelrecht überschwemmt und auch wir durften nach unserer Ankunft am Zeltplatz Bekanntschaft mit einem Wolkenbruch machen. Just nachdem das Zelt stand, öffnete der Himmel seinen Notauslass, sodass einem Hören und Sehen verging. Damit hatte es sich aber im Großen und Ganzen, sodass ich sogar das eine oder andere Foto zum Sonnenaufgang machen konnte. Hier einmal das originale jpeg und einmal die Lightroom-Version. Das Foto stammt aus einer Nikon D200 bei 85mm und wurde 1/500 Sekunde lang mit Blende 10 bei ISO 200 belichtet. Soviel zum Thema Einstellungen an der Kamera bei Sonnenaufgang.


Hier noch eines mit Blende 9 und 1 Sekunde Belichtungszeit. Die Zeit hängt hier ja sehr stark davon ab, wieviel Sonne gerade hinter den Wolken herauslinst.

Montag, 18. August 2014

Latemarhütte, Rundwanderung am Latemar

Da es gestern tatsächlich einen Tag ohne Regen getragen hat, musste ich wieder einen kleinen Abstecher zur Latemarhütte unternehmen. Ich möchte hier nicht allzuviel dazu schreiben, da das anderswo bereits geschehen ist. Hier also einige weitere Impressionen der Rundwanderung zur Latemarhütte.

















Dienstag, 1. April 2014

Schloss Schenna

Franz Graf von Spiegelfeld
weiß bestens Bescheid.
Heute durften wir einem kleinen Rundgang im Schloss Schenna beiwohnen, der eigentlich für Reiseführer und Gastwirte aus der Umgebung gedacht war, aber als "Lokalpresse" kommt man aber auch mal so irgendwo rein ;)

Die Führungen werden von Franz Graf von Spiegelfeld selbst nur in deutscher Sprache abgehalten. Für italienische oder internationale Gäste gibt es aber ebenfalls bestens informiertes Personal.

Verschiedene Schusswaffen, Armbrüste, Lanzen, Schwerter,
ja sogar eine mittelalterliche Handgranate gibt es zu bestaunen..
Im Schloss findet man typischerweise alte Waffen, Einrichtungsgegenstände und diverse Utensilien aus den vergangenen Jahrhunderten. Eine Besonderheit ist, dass die Räume so eingerichtet wurden, wie sie wirklich waren, also nicht museumstypisch vollgepfercht mit irgendwelchen Ausstellungsstücken, sondern eben "bewohnbar" und authentisch.

Man bekommt diverse Gemälde von Persönlichkeiten, Ortschaften und auch Landschaften zu sehen, darunter einiges von Eduard Gurk, der besonders detaillierte Bilder anfertigte

Den Rittersaal zu beheizen würde drei Tage benötigen. Da die warme Luft aber die Einrichtung und die Ledertapete beschädigen würde, wird darauf auch im kältesten Winter verzichtet.



Schenna, wie es früher einmal war

Wie genau man mit diesen Gewehren wohl zielen konnte?
Übrigens: alles bei ISO 1600 mit meiner D300s - bei Blende 2.8