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Sonntag, 21. Juli 2013

Latemar - Latemarhütte

Eigentlich wollte ich ja die Rundwanderung zur Latemarhütte ausprobieren, ich war aber zu früh da, denn der Sessellift beginnt in Obereggen erst um 8.30 Uhr zu arbeiten. Ich stieg kurzerhand den Berg hoch und verirrte mich in Richtung Latemarspitze, denn die Abzweigung zur Hütte erschien mir zu gewöhnlich. Die Erklimmung der Spitze ist gar nicht mal so schwer, heißt es, und der gut gesicherte Klettersteig ist wirklich einfach zu bewältigen, allerdings sind Klettergeschirr, Handschuhe und Helm trotzdem zu empfehlen, vor allem für Leute, die sich nicht so sicher in steilem und unwegsamen Gelände sind. Ich war an dem Tag unter anderem aufgrund meines Aufstieges ohne Sessellift nicht mehr ganz so fit, schließlich "muss" ich ja auch immer meine Objektive und das Stativ mitschleppen, und verzichtete somit auf den Gipfelsturm. Das könnte man aber bestimmt irgendwann mal nachholen, denn der Berg und die Aussicht schauen wirklich recht interessant drein :)

Über Gras-, Geröll- und Felsgelände großteils geht es steil hinauf in die Gamsstallscharte.






Nach rechts gelangt man zur Latemarhütte (auch Pisahütte), geradeaus zum Gipfel.
Zunächst sah es so aus, als würde der Gipfel des Latemar mitten im Nebel versinken

Die Wolken lösten sich aber bald

Der Latemar ist ein beliebtes Ziel und wird von regelrechten Karawanen bestiegen

Es war zwar ein sonniger Sonntag, auf dieser Höhe tummelten sich aber andauernd mehrere Wolken herum.

Während des Aufstiges hat man vom Klettersteig auf den Latemar einen tollen Ausblick





Leider kam der Nebel immer wieder und die Sicht wurde somit eingeschränkt.



Das Wetter macht, was es will - hier wieder freie Sicht. Es gab dann aber doch noch ein Gewitter und ich war da zum Glück nicht mehr auf dem Gipfel.

Latemarhütte bzw. Torre-di-Pisa-Hütte
Latemarhütte, auch Torre di Pisa - Hütte, weil sie in der Nähe des schiefen Gipfels liegt, der an den schiefen Turm von Pisa erinnert.