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Sonntag, 14. Juli 2013

Sonnenaufgang fotografieren: Planung am Berg (in Südtirol)

Wie erreicht man den gewünschten Gipfel pünktlich?
Man suche bei Google zunächst nach den Begriffen Sonnenaufgang und einer nahegelegenen Ortschaft:

Um 5.35 Uhr wird die Sonne also aufgehen. Dann müssen wir noch unser Ziel und die geschätzte Gehzeit herausfinden. Beim letzten Mal war es der Laugenspitz und laut trekking.suedtirol.info beträgt die Gehzeit 2 Stunden und 50 Minuten. Ich war in 2 Stunden oben, andere Wiederholungstäter schafften es in 1 Stunde und 30 Minuten.
Nun gut - mein nächstes Ziel ist der Ifinger und trekking.suedtirol.info sagt dazu folgendes:


3 Stunden und 10 Minuten von Falzeben bis zur Spitze: Ich sag jetzt einfach mal, dass ich das in 3 Stunden schaffe :)
Dann noch die Fahrzeit mit dem Wagen von Meran aus berechnen:
Laut maps.google.com ca 20 Minuten.


Somit müsste ich also um 2.00 Uhr in Meran starten um um 5.20 auf dem Ifinger anzukommen und das Schauspiel rechtzeitig beobachten zu können. Zur Sicherheit nimmt man sich aber genügend warme Kleidung mit. Auf dem Laugen hatte ich Ohrenschützer und Handschuhe und lange Hosen und eine dünne Jacke - leider knapp zu wenig. Aber ein wenig frösteln bringt einen ja nicht um - ist jedoch trotzdem unangenehm.
So - nun zu den Fakten: Ich kam nicht früh genug weg und musste dann noch eine Baustelle umfahren, sodass ich letzten Endes um 4.40 auf der Spitze war, also wieder 40 Minuten zu früh :) na gut, an Bekleidung hatte ich ungefähr das selbe mit, es war aber hier etwas geschützter und somit angenehmer. Sehr hell im Vergleich zum Laugen und da, wo die Sonne herauskommen sollte ist noch ein anderer Berg, ziemlich nahe, im Weg. Naja.

Der Blick auf Meran - die Umgebung recht hell Da kommt dann die Sonne raus - man hat wenig Zeit

Da die Entfernung zum "Mauerberg" recht kurz ist, vergeht sehr wenig Zeit vom ersten Sonnenstrahl bis zu dem Zeitpunkt, wo die Sonne voll da ist. Hier konnte ich kurz meinen Sternfilter testen, muss aber sagen, dass diesmal das Abblenden ein besseres Ergebnis erzielt hat.













Mein Sternfilter zeichnet gerne einen Schleier bzw. einen Nebel ins Bild, sodass es unbrauchbar wird. Entweder ist die Qualität des Filter nicht ausreichend, oder er benötigt spezielle Lichtverhältnisse, das werde ich wohl noch austesten müssen. Hier kommen die Strahlen ohne Filter und mit geschlossener Blende aber ohnehin besser zur Geltung. Oben links 4-fach Sternfilter. Oben rechts Blende 22 und links Blende 8.




Für den Aufstieg braucht man beim letzten Stück auf jeden Fall zwei gesunde Hände und sollte schon mal einen Berg aus der Nähe gesehen haben. Links ein zwar gut gesicherter Hang, aber sowas mag eben nicht jeder. Rechts finden gute Augen ein Stück Weg und ein Stück Kreuz.